Über uns

Unser gemeinschaftliches Mietwohnprojekt in Wolbeck am Hoffmannweg (ehemals Petersheide) wurde durch Mitglieder des Vereins „Gemeinschaftliches Wohnen in Münster e.V.“ auf den Weg gebracht. Das Projekt befindet sich zurzeit in der Realisierungsphase, d.h. die Erschließungsarbeiten sind abgeschlossen, die Bauanträge sind genehmigt, der erste Spatenstich war am 12. November 2018, Richtfest war am 17. Mai 2019, Einzug am 01.11. bzw. 01.12.2019.

Bei einer Wohngenossenschaft planen, organisieren und finanzieren die Beteiligten Grundstück und Gebäude selbst. Das ist ein enorm hoher Aufwand. Deshalb haben wir uns für ein gemeinschaftliches Mietprojekt entschieden. Hierbei übernimmt ein Investor alle diese Aufgaben. Wir haben das Glück, zwei Investoren aus dem Baufach gefunden zu haben, die sich auf die Idee gemeinschaftlichen Wohnens einlassen und unseren individuellen Wohnwünschen weitgehend entgegenkommen. Seit April 2017 sind wir regelmäßig im Gespräch. Beide Seite betreten Neuland und begeben sich gemeinsam auf das Abenteuer „Gemeinschaftliches Wohnen“.

Wer sind wir?

Bis jetzt haben wir noch keine Werbung für das Projekt gemacht. Interessierte fanden sich über Mund-zu-Mund-Propaganda.
Zunächst wurden in einem privaten Rahmen Gespräche geführt, Ideen gesammelt, Wünsche und Vorstellungen formuliert.
Wir können sagen, dass bei allen Beteiligten ein Prozess in Gang kommt, der um die Frage kreist: Wie will ich leben? Es gibt keine Rezepte, jeder entscheidet für sich. So haben sich schon viele Menschen mit dem Projekt beschäftigt. Bis jetzt sind wir 9 Personen in 6 Wohnungen, die entschlossen sind, auf die gemeinsame Reise zu gehen.
Über weitere interessierte, aufgeschlossene Menschen freuen wir uns sehr.

 
Leitlinien für gemeinschaftliches Wohnen, die wir gemeinsam entwickelt haben

Gemeinsam leben und wohnen bedeutet für uns:
– Buntheit und Vielfalt, Akzeptanz und Respekt in einer toleranten und verlässlichen Nachbarschaft
– Gegenseitige Anregung für ein sinnerfülltes Leben
– Gemeinsame Feste und Feiern
– Gegenseitige Hilfe und Unterstützung
– Rücksichtnahme im Alltagsleben
– Konfliktfähigkeit und miteinander im Gespräch bleiben
– Sich abgrenzen können und die Grenzen anderer akzeptieren
– Sich mit seinen Fähigkeiten einbringen, jeder nach seinen Möglichkeiten
– Bereit zu sein, bei Konflikten, die sich intern nicht lösen lassen, eine externe Mediation zu akzeptieren

Alles in Allem: Gute Nachbarschaft, Leben und Lebenlassen